Sonstiges

Ausstellung: Das Gleichnis vom verlorenen Sohn

Von Anfang August bis Mitte September war das Gleichnis in drei Stationen dargestellt, dass von Ehrenamtlichen aufgebaut wurde.Die ausgestellten Figuren stammen vom unserem Wonseeser Künstler Klaus Weigand, die er der Kirchengemeinde als Dauerleihgebe zur Verfügung gestellt hat. Jede der Figuren ist ein handgemachtes Unikat. Die Ausstellung konnte zu den Öffnungszeiten der St. Laurentius Kirche bewundert werden.

Vom verlorenen Sohn aus dem Lukas Evangelium (15,11-32):
Jesus sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. Und er teilte Hab und Gut unter sie. Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen. Als er aber alles verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er fing an zu darben und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm. Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich einem deiner Tagelöhner gleich! Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn, und er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße. Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße und bringt das gemästete Kalb und schlachtet's; lasst uns essen und fröhlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. Aber der ältere Sohn war auf dem Feld. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er Singen und Tanzen und rief zu sich einen der Knechte und fragte, was das wäre. Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiederhat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. Er antwortete aber und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet. Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.

2019 08 08 Ausstellung Kirche 01

Der verlorene Sohn - beim verbrassen seines Erbteils

2019 08 08 Ausstellung Kirche 02

Der verloren Sohn - als Schweinehirt


2019 08 08 Ausstellung Kirche 03


2019 08 08 Ausstellung Kirche 04
Der verloren Sohn – die Heimkehr


 

Ausstellung: Maria – Heilige, Mutter, Mensch
Vom 10. März bis Anfang Mai konnten Sie in St. Laurentius die Ausstellung »Maria – Heilige, Mutter, Mensch« besuchen. Es erwartete Sie drei liebevoll gestaltete Szenen mit Krippenfiguren des Wonseeser Künstlers Klaus Weigand. Die Ausstellung konnte zu den Öffnungszeiten der Kirche besucht werden.

Maria – legendenumwobene Heilige
Seit Anbeginn der Christenheit gilt Maria, die Mutter Jesu, als Vorbild und Heilige. Diese Rolle kommt ihr in vielerlei Hinsicht auch zu Recht zu.

In der Bibel kommt Maria allerdings gar nicht so oft vor. Dafür gibt es zahlreiche Legenden um die Gottesmutter, in denen sie jeweils recht idealisiert wird. Maria aber war ein Mensch mit Fehlern und Schwächen wie alle anderen Menschen auch. Sie stand in ihrem Leben vor großen Herausforderungen und hatte viel zu tragen.

Beschreibung der ausgestellten Szenen
In insgesamt drei Szenen versuchte die Ausstellung den Menschen Maria zu beleuchten.
Die erste Szene ist frei ausgedacht: Die schwangere Maria kommt mit ihrem Verlobten Josef zu ihren Eltern. Die Bibel erzählt uns, dass Maria ganz vorbildlich reagiert hat, als ihr ein Engel verkündet hat, dass sie den Sohn Gottes zur Welt bringen soll. Aber wie hat ihr Umfeld reagiert? Haben sich Marias Eltern Sorgen gemacht, dass Maria schwanger aber nicht verheiratet ist? Gab es Reibereien? Und wenn ja, hat Maria da auch stets vorbildlich reagiert oder auch einfach einmal vor Verzweiflung geweint?
Die zweite Szene zeigt Maria nach der Kreuzigung. Sie hat den Leichnam Jesu im Arm. Freilich weiß Maria, dass Jesus Gottes Sohn ist und sie glaubt an ihn. Aber Jesus ist nicht nur der Sohn Gottes, er ist auch ihr Sohn. Wie geht es einer Mutter, die die Kreuzigung mitanschauen muss?
Die dritte Szene ist ebenfalls ausgedacht. Es ist nicht überliefert, was aus Maria geworden ist. In der Gemeinde in Jerusalem hatten jedenfalls die Männer das Sagen. War Maria einsam? Vielleicht war sie ja von Menschen umgeben und trotzdem allein.

Die Ausstellung wollte keine historischen Fakten bieten oder biblischen Aussagen widersprechen. Sie sollte zum Nachdenken anregen über Maria und darüber, was sie zum Vorbild macht.

Was Maria zum Vorbild macht
Wäre Maria perfekt und ihr im Leben alles leichtgefallen, würde sie nicht als Vorbild taugen. Als Vorbild dienen kann Maria gerade deshalb, weil sie ein ganz normaler Mensch war. Als Mensch und Mutter Jesu muss sie innerlich oft zerrissen gewesen sein. Hat sie es aber trotzdem geschafft, sich für das Richtige zu entscheiden und am Glauben festzuhalten, dann ist sie ein echtes Vorbild. Wenn sich ihr Umfeld über ihre Schwangerschaft echauffiert hat und sie trotzdem an Gottes Verheißung festgehalten hat, dann macht sie das zum Vorbild. Wenn der Schmerz über den Tod ihres Sohnes ihr das Herz gebrochen hat und sie trotzdem am Glauben festgehalten hat, dann macht sie das zum Vorbild.
Vorbilder sind keine Strahlemänner und Strahlefrauen, es sind die, die sich in der schweren Anfechtung bewährt haben.

2019 03 11 Ausstellung Maria 01Die Frauen strahlen, die Männer schauen besorgt.

2019 03 11 Ausstellung Maria 02Am Abend des Karfreitags wurde der Leichnam Jesu vom Kreuz abgenommen.

2019 03 11 Ausstellung Maria 03Die Pietà – Der Leichnam Jesu im Schoß seiner Mutter.

2019 03 11 Ausstellung Maria 04Golgata von oben.


Keramikfiguren von Klaus Weigand
Die ausgestellten Figuren stammten vom Künstler Klaus Weigand aus Wonsees und wurden von einem Team von Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde Wonsees in Szene gesetzt. Jede der Figuren ist ein handgemachtes Unikat

Einen Presseartikel zur Ausstellung finden Sie hier: www.infranken.de/

Mehr über die aufwändig gestalteten Figuren von Klaus Weigand erfahren Sie hier: www.wonsees.de

Falls Sie Kontakt mit dem Künstler aufnehmen möchten, klicken Sie hier: www.keramikfiguren-manufaktur.de


Bericht aus dem Gemeindebrief "Frühjahr 2019":

Sammlungen

Sammlung von Wachsresten beendet
Unsere Sammelaktion für Wachsreste ist beendet. Vielen Dank für die vielen Wachs- und Kerzenreste, die seit September in die Sammelbox in der Kirche eingeworfen wurden. Zwei große Pakete mit über 35 kg Gewicht kamen so zusammen. Wir werden sie an die Herzogsägmühle in Peiting weiterleiten. Dort werden aus dem Wachs Fackeln, Kaminanzünder und Wachsbilder hergestellt.

Brillen-Sammlung beendet
Unsere Sammelaktion für Brillen ist ebenfalls beendet. Mehrere hundert Brillen wurden in den letzten Monaten in die Sammelbox in unserer Kirche gelegt. Sie wurden alle sorgfältig verpackt und an das Deutsche katholische Blindenwerk geschickt werden. Dort werden die Brillen gesammelt und an Bedürftige überall auf der Welt weitergegeben. Optiker vor Ort stellen dann sicher, dass die Brillen die geeignete Sehstärke haben und richtig eingestellt sind.

Viele Dank für Ihre Hilfe!

 

Termine

Präparandenunterricht Pfr. Daniel Städtler
Wonsees: Gemeindehaus
Posaunenchorprobe Gerhard Unger
Wonsees: Gemeindehaus

Tageslosung

Mittwoch, 20. November 2019
Meine Lippen und meine Seele, die du erlöst hast, sollen fröhlich sein und dir lobsingen.
Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern.
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