„Plastik vermeiden im Alltag“

Vortrag am 11.10.2019 im Jugendheim Krögelstein.
„Der Menschheit bleiben noch 100 Jahre Zeit, dann muss sie diese Erde verlassen und sich eine neue Heimat suchen.“ Diese düstere Prophezeiung aus dem Jahr 2017 stammt von dem inzwischen verstorbenen Astrophysiker Stehen Hawking. Düster vor allem deshalb weil wir keine Möglichkeit haben umzuziehen.
Wir teilen unseren blauen Planeten mit allen anderen Lebewesen. Wir sind Teil der ganzen Schöpfung.
Aktives Einsetzen für die Bewahrung der Schöpfung ist für mich (Gerlinde Ziermann) ein Aspekt der Nächstenliebe und gehört notwendig zu einem glaubwürdigen Leben als Christin dazu.

Was können wir als Einzelne also tun?
Diese Frage hat uns (das Umweltteam der Kirchengemeinde Wonsees) dazu gebracht uns mit dem Thema Plastik auseinanderzusetzen und zu einem Vortrag zu dem Thema einzuladen.
Frau Käthe Pühl ist Katechetin im Ruhestand und langjähriges Mitglied der Landessynode der ELKB. Sie hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt.
Die beinahe unvorstellbare Menge von  ca.  300 Millionen Kunststoffe werden jährlich produziert. Kunststoff ist aus unserem modernen Leben kaum wegzudenken. Autos oder Flugzeuge ohne Plastik  – undenkbar. Ungefähr 7 Millionen Tonnen Plastik landen jährlich in unseren Flüssen und Meeren. Dort werden die Plastikteile von den Meeresbewohnern aufgenommen und landen schließlich zum Teil wieder auf unserem Teller. Wir alle kennen die Bilder von verhungerten Meerestieren, den Bauch angefüllt mit Plastik.
In ihrem lebendigen und hochinteressanten  Vortrag hat uns Frau Pühl mit praktischen Beispielen vor Augen geführt, dass wir als Einzelne sehr viel dazu beitragen können Plastik und Mikroplastik zu vermeiden. Schon unserer eigenen Gesundheit zuliebe.

2019 10 11 Plastik vermeiden 01

Die Ausstellung zu dem Thema „Plastik – Fluch und/oder  Segen" ist noch bis zum 20.10.2019 in der Kirche in Wonsees zu besichtigen.

2019 10 17 Ausstellung versteckte Kunststoffe 01

2019 10 17 Ausstellung versteckte Kunststoffe 02

Einkaufratgeber für Kosmetik: www.bund.net/mikroplastik.


Neues Parament für unser Lesepult

An Erntedank wurde das neue Parament für unser Lesepult erstmals im Gottesdienst benutzt. Es zeigt das Markenzeichen der Markgrafenkirchen.
Als Parament bezeichnet man ganz allgemein die verschiedenen Tücher und Stoffe, die in einem Gottesdienst zum Einsatz kommen. Am bekanntesten ist das sog. Antependium, das am Altar hängt. Je nach Anlass oder Feiertag kommt ein Antependium in anderer Farbe zum Einsatz. Auch unser Lesepult hat nun ein Parament. Der Kirchenvorstand hat sich bei der Anschaffung für ein Parament entschieden, das für jeden Feiertag und Anlass geeignet ist. Auf dem cremeweißen Tuch ist das allsehende Auge Gottes abgebildet. Dieses Symbol findet sich in allen Markgrafenkirchen - auch an unserem Altar und unter den Schnitzereien an unserem Lesepult. Das Dreieck steht für den dreieinen Gott, Vater, Sohn, und Heiliger Geist. Die Strahlen, die das Dreieck umgeben, stehen für die himmlische Herrlichkeit, die dank Gott in unsere Welt hereinbricht. Das Auge soll verdeutlichen, dass Gott liebevoll auf uns Menschen herabschaut.
Wer also zukünftig bei den Lesungen im Gottesdienst zum Lesepult schaut, der wird Gott sehen, der liebevoll auf ihn schaut.

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Gottesdienst zu Erntedank für Jung und Alt

Am Sonntag, dem 6. Oktober 2019 haben wir mit sehr vielen Gottesdienstbesuchern Erntedank gefeiert. Unsere St.-Laurentius-Kirche war dazu wieder mit Feldfrüchten und anderen Erntegaben geschmückt. Kinder und Erwachsene feierten den Gottesdienst zunächst gemeinsam.
Pfarrer Städtler zeigte den Kindern die Erntegaben und erklärte, warum wir Erntedank feiern. Anschließend gingen die Kinder zu ihrem Kindergottesdienst, mit einem Korb Brezen, ins Gemeindehaus.
Zur prächtigen Ausgestaltung des Gottesdienstes hat nicht nur die geschmückte Kirche beigetragen, sondern auch unser Posaunenchor. Nach dem Gottesdienst gab es wieder für alle Besucher eine Breze als Geschenk zur Wegzehrung.
Wir danken allen für die vielen Erntedankgaben, sowie denen die vorbereitet und mitgemacht haben. Die Erntedankgaben nutzen wir nicht nur zum Schmücken der Kirche, sondern spenden Sie anschließend den Hollfelder Helfern.

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Bericht (Text) in der „Frankenpost“ zu dem Kabarett mit den Avantgardinen in der St.-Laurentius-Kirche am 28. September 2019:

Avantgardinen: Lacher in St. Laurentius

Vier Damen zauberten in Wonsees musikalisches Frauenkabarett auf die Bühne. Klar, dass dabei vor allem die Männer ihr Fett weg bekamen.

Wonsees - Sie sind musikalisch, redegewandt, schlüpfen blitzschnell in neue Rollen und sind bewusst ein bisschen albern: die vier Avantgardinen, drei Pfarrersfrauen und eine Pfarrerstochter, sorgten in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees nicht nur für ein volles Haus mit 200 Besuchern, sondern auch für einen herzerfrischenden und vergnüglichen Abend. Sonst sind sie zu siebt, diesmal beglückten sie die Zuschauer als Quartett voller weiblicher Power. Die Avantgardinen zeigten Kabarett mit jeder Menge Feingefühl, Slapstick - und dazwischen konzertante Unterhaltung. Mit Pointen zum Veranstaltungsort, "der Kirchenvorstand ist ja richtig toll im Ehrenamt", dem Dorf, "wo die Milchkönigin wohnt und man kein Schloss findet" und dem Handy als Objekt der Begierde, "ich hasse es, komme aber ohne nicht aus".

Köstlich waren auch die Tipps zur idealen Arbeitseinteilung, wenn zu Weihnachten die "ganze Bagaasch" kommt. Dazwischen gab es immer wieder eine Portion Rock und Pop, es kam keine Spur von Langeweile auf. Putzen war ein großes Thema, die Avantgardinen meinten, "wenn Männer das Bad putzen ist es fast wie Autowäsche", und warben mit "Kochen ist Liebe". Um Geld für Instrumente zu sparen, spielte man schon mal zu zweit auf einem Cello - das übrigens vorzüglich. Und ließ später mit dem Gstanzl  "Was braucht denn a älterer Mensch" Hoffnung auf einen schönen Lebensabend zu. Interessante Ratschläge gleichfalls beim Sketch "50 plus", "Wenn Sie das richtig hinkriegen, verstummt selbst ein Macho". Und hängten den Ohrwurm "Atemlos durch die Nacht" dran. Schön auch die umgetexteten Schlagersongs mit dem Gespür für den Zustand der Welt und die eigene seelische Verfassung. Katharina Schiller sprang gekonnt vom Hochdeutschen ins Mittelfränkische, Christine Truchseß-Sudermann couragiert, forsch und mit einem hörenswerten Sopran ausgestattet, brachte ständig Bewegung und Schwung in die Szenen. Ursula Dollinger am Piano war der ruhende Pol im Hintergrund, und ohne Christel Opp kann man sich die Avantgardinen schwer vorstellen. Am Cello, E-Bass und Saxophon brillierte die studierte Musikerin, ihre Textbeiträge hatten Qualität. Die Erwartungen in Wonsees wurden übertroffen, weshalb der Beifall ausgiebig und von langer Dauer war.

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Bericht (Text) in der „Rundschau“ zur Flyerübergabe in der St. Laurentiuskirche in Wonsees am 26.September 2019:

Die ersten Flyer sind da
Das mit europäischen Leader-Mitteln geförderte Projekt "Markgrafenkirchen erschließen in Oberfranken" nimmt weiter Fahrt auf. Bis 2022 sollen Zuschüsse in 59 Gotteshäuser in der Region fließen.
Bisher ist die Beschilderung der Kirchen mit dem "M"-Logo erfolgt, die professionellen Fotoaufnahmen sind fast abgeschlossen. Nun konnten die ersten Flyer fertiggestellt werden.
Die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden St. Johannis in Bayreuth, Eckersdorf und Wonsees dürfen sich über jeweils 2500 Exemplare der frisch gedruckten individuellen Prospekte für ihre Markgrafenkirche freuen. Diese können kostenlos verteilt werden.
Touristen aufmerksam machen

Wie der frühere Dekan Hans Peetz, der für die Markgrafenkirchen in der Region zuständig ist, in der Wonseeser Kirche St. Laurentius erklärte, ist es das Ziel des Leader-Projekts, die Gotteshäuser auch touristisch zu erschließen - in Wonsees etwa durch den Besuch der Burg Zwernitz und des Felsengartens Sanspareil.
Der Flyer enthält wichtige Informationen zur Baugeschichte und einen Überblick über die wichtigsten Ausstattungsmerkmale und Besonderheiten. Pfarrer Daniel Städtler freute sich, dass die St.-Laurentius-Kirche Bestandteil des Projekts ist: "Es wurde von Anfang an darauf geschaut, dass auch die Gemeinden auf dem Dorf mit einer ganz besonderen Kirche berücksichtigt wurden."
Finanziert wird die gesamte Maßnahme durch die EU, die Oberfrankenstiftung, die beteiligten Landkreise sowie kirchliche Mittel - knapp 700 000 Euro sind geplant. Das Gebiet erstreckt sich im Kirchenkreis Bayreuth von Hof über Kronach, Ludwigstadt, Lauenstein, Wunsiedel, das Fichtelgebirge, die Fränkische Schweiz über Kulmbach und Bayreuth bis nach Gräfenberg und Plech. Alle weiteren Infos zum Projekt finden Interessierte online unter der Adresse www.markgrafenkirchen-bayern.de/leader. Herausgeber der Flyer ist der Verein Markgrafenkirchen in enger Absprache mit den Kirchengemeinden.
Die Kirche St. Laurentius wurde 1108 erstmals urkundlich erwähnt als mittelalterliche Wehrkirche im gotischen Stil. Im Inneren präsentiert sich das Gotteshaus als eine der prächtigsten Markgrafenkirchen. Benachbarte Markgrafenkirchen stehen in Berndorf, Thurnau, Neudrossenfeld, Melkendorf und Mangersreuth.


2019 09 26 Markgrafenkirche FlyerübergabeFreuen sich über die neuen Fleyer: Gerlinde Ziermann, Kirchenvorstand, Pfarrer Daniel Städtler und vom Verein Markgrafenkirchen Dekan Hans Peetz, 1. Vorsitzender, und Jutta Geyrhalter, Projektmanagerin.


Ausstellung: Das Gleichnis vom verlorenen Sohn

Von Anfang August bis Mitte September war das Gleichnis in drei Stationen dargestellt, das von Ehrenamtlichen aufgebaut wurde. Die ausgestellten Figuren stammen vom unserem Wonseeser Künstler Klaus Weigand, die er der Kirchengemeinde als Dauerleihgebe zur Verfügung gestellt hat. Jede der Figuren ist ein handgemachtes Unikat. Die Ausstellung konnte zu den Öffnungszeiten der St. Laurentius Kirche bewundert werden.

Vom verlorenen Sohn aus dem Lukas Evangelium (15,11-32):
Jesus sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. Und er teilte Hab und Gut unter sie. Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen.
Als er aber alles verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er fing an zu darben und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm. Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger!
Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich einem deiner Tagelöhner gleich! Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn, und er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße. Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße und bringt das gemästete Kalb und schlachtet's; lasst uns essen und fröhlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden.
Und sie fingen an, fröhlich zu sein. Aber der ältere Sohn war auf dem Feld. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er Singen und Tanzen und rief zu sich einen der Knechte und fragte, was das wäre. Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiederhat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. Er antwortete aber und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet.
Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.

2019 08 08 Ausstellung Kirche 01

Der verlorene Sohn - beim verbrassen seines Erbteils


2019 08 08 Ausstellung Kirche 02
Der verloren Sohn - als Schweinehirt


2019 08 08 Ausstellung Kirche 03

2019 08 08 Ausstellung Kirche 04
Der verloren Sohn – die Heimkehr


Für unsere wunderschöne St. Laurentius Kirche gibt es eine eigene Internetseite. Dort finden Sie ausführliche Informationen mit schönen Bildern: stlaurentius.kirche-wonsees.de

2017 11 30 Webseite St. Laurentius 01  2017 11 30 Webseite St. Laurentius 04

 

Termine

Kinderbibeltag, Thema: "Klein, aber oho!"
Hollfeld: Jugendheim Krögelstein
Posaunenchorprobe Gerhard Unger
Wonsees: Gemeindehaus
Wirtshaussingen
Wonsees: Gasthaus Ganzleben
Jugendtreff Wonsees Tim Herzog (Dekanatsjugendreferent)
Wonsees: Gemeindehaus

Tageslosung

Freitag, 18. Oktober 2019
Wer der Gerechtigkeit und Güte nachjagt, der findet Leben und Ehre.
Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.
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