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auf der Homepage der Kirchengemeinde Wonsees

2017 04 17 Kirche Wonsees

 

00 TrennstrichPfarrerin Agnes Chomba aus Kenia zu Gast im Gemeindetreff

Am 11. April war Pfarrerin Agnes Chomba aus Kenia Gast im Gemeindetreff der Kirchengemeinde Wonsees. Als Fahrer und Dolmetscher fungierte Pfarrer Christoph von Seggern von der Mission Eine Welt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. Er ist Regionalbeauftragter für Nordbayern. Er übernahm das Amt von unseren ehemaligen „Vertretungspfarrer“ Pfarrer Dr. Christian Pohl. Pfarrer von Seggern war schon im Oktober 2016 mit Pfarrer Pfarrer Lusungu Mbilinyi aus Tansania in einem Gottesdienst in Wonsees.

2019 04 11 Gemeindetref 01Pfarrerin Agnes Chomba begrüßte uns mit „Habari“ zu Deutsch „Hallo“. Sie berichtete, dass sie verwitwet ist und zwei Kinder, ein Mädchen und einen Jungen, hat. Als Pfarrerin hat sie vier Gemeinden zu betreuen, die sie auf einer Landkarte zeigte.

Sie führte aus, dass Kenia von der Fläche her größer als Deutschland ist, aber dafür weniger Einwohner (50 Millionen) als Deutschland hat. Es gibt überwiegend Kleinbauern, die hauptsächlich Kaffee, Mais und Bohnen anbauen.

Sie ging auf die Lebenssituationen der Mädchen und Frauen in Kenia ein. An Hand von Beispielen erzählte sie u. a., wie Mädchen verheiratet werden: Schon kurz nach der Geburt entscheiden die Eltern, wen das Mädchen einmal heiraten soll. Als Kind wird sie der Familie ihres zukünftigen Mannes übergeben, wo sie wie eine Sklavin arbeiten muss. Mit 14 Jahren wird sie dann ihrem Ehemann überreicht. »Mit 30 sehen diese Frauen aus wie 60«, sagte Pfarrerin Chomba und ergänzte, dass so eine Frau in Kenia in ihrem ganzen Leben nicht einmal glücklich sei.

Pfarrerin Chomba berichtete, welche Arbeit sie, ihre Gemeinde und die ganze Evangelische Kirche Kenias leistet, um die Situation der Mädchen und Frauen im Land zu verbessern. Dank unermüdlicher Arbeit ist es z.B. gelungen, dass die Beschneidung von Mädchen fast vollständig aufgehört hat. Immer mehr Mädchen und Frauen besuchen Schulen, die von ihrer Gemeinde gebaut und betreut werden. Das Geld dafür stammt zu 100% aus Spenden; das meiste aus der Gemeinde selbst. Obwohl die Menschen selbst nicht viel haben, spenden sie gerne, um das Leben aller zu verbessern.

Pfarrerin Chomba und die Christen in Kenia haben schon viel erreicht, aber auch noch viel vor sich, das sie mit Gottvertrauen »Schritt für Schritt« angehen, sagte Pfarrerin Chomba.

Zum Abschluss sang sie mit uns ein Lied in der Landessprache, das Sie vorher mit uns einübte.

Es war ein interessanter und unterhaltsamer Nachmittag mit Pfarrerin Agnes Chomba. Sollte sie wieder einmal in Deutschland sein, würde sie sehr gerne noch einmal in die Kirchengemeinde Wonsees zum Gemeindetreff kommen.

2019 04 11 Gemeindetreff 02

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Ausstellung: Maria – Heilige, Mutter, Mensch

Von 10. März bis nach Ostern können Sie in St. Laurentius die Ausstellung »Maria – Heilige, Mutter, Mensch« besuchen. Es erwarten Sie drei liebevoll gestaltete Szenen mit Krippenfiguren des Wonseeser Künstlers Klaus Weigand. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Kirche besucht werden: Mo−So 10.00 bis 16.00 Uhr.

Maria – legendenumwobene Heilige

Seit Anbeginn der Christenheit gilt Maria, die Mutter Jesu, als Vorbild und Heilige. Diese Rolle kommt ihr in vielerlei Hinsicht auch zu Recht zu.

In der Bibel kommt Maria allerdings gar nicht so oft vor. Dafür gibt es zahlreiche Legenden um die Gottesmutter, in denen sie jeweils recht idealisiert wird. Maria aber war ein Mensch mit Fehlern und Schwächen wie alle anderen Menschen auch. Sie stand in ihrem Leben vor großen Herausforderungen und hatte viel zu tragen.

Beschreibung der ausgestellten Szenen

In insgesamt drei Szenen versucht die Ausstellung den Menschen Maria zu beleuchten.
Die erste Szene ist frei ausgedacht: Die schwangere Maria kommt mit ihrem Verlobten Josef zu ihren Eltern. Die Bibel erzählt uns, dass Maria ganz vorbildlich reagiert hat, als ihr ein Engel verkündet hat, dass sie den Sohn Gottes zur Welt bringen soll. Aber wie hat ihr Umfeld reagiert? Haben sich Marias Eltern Sorgen gemacht, dass Maria schwanger aber nicht verheiratet ist? Gab es Reibereien? Und wenn ja, hat Maria da auch stets vorbildlich reagiert oder auch einfach einmal vor Verzweiflung geweint?
Die zweite Szene zeigt Maria nach der Kreuzigung. Sie hat den Leichnam Jesu im Arm. Freilich weiß Maria, dass Jesus Gottes Sohn ist und sie glaubt an ihn. Aber Jesus ist nicht nur der Sohn Gottes, er ist auch ihr Sohn. Wie geht es einer Mutter, die die Kreuzigung mit anschauen muss?
Die dritte Szene ist ebenfalls ausgedacht. Es ist nicht überliefert, was aus Maria geworden ist. In der Gemeinde in Jerusalem hatten jedenfalls die Männer das Sagen. War Maria einsam? Vielleicht war sie ja von Menschen umgeben und trotzdem allein.

Die Ausstellung will keine historischen Fakten bieten oder biblischen Aussagen widersprechen. Sie will zum Nachdenken anregen über Maria und darüber, was sie zum Vorbild macht.

Was Maria zum Vorbild macht

Wäre Maria perfekt und ihr im Leben alles leichtgefallen, würde sie nicht als Vorbild taugen. Als Vorbild dienen kann Maria gerade deshalb, weil sie ein ganz normaler Mensch war. Als Mensch und Mutter Jesu muss sie innerlich oft zerrissen gewesen sein. Hat sie es aber trotzdem geschafft, sich für das Richtige zu entscheiden und am Glauben festzuhalten, dann ist sie ein echtes Vorbild. Wenn sich ihr Umfeld über ihre Schwangerschaft echauffiert hat und sie trotzdem an Gottes Verheißung festgehalten hat, dann macht sie das zum Vorbild. Wenn der Schmerz über den Tod ihres Sohnes ihr das Herz gebrochen hat und sie trotzdem am Glauben festgehalten hat, dann macht sie das zum Vorbild.
Vorbilder sind keine Strahlemänner und Strahlefrauen, es sind die, die sich in der schweren Anfechtung bewährt haben.

 

2019 03 11 Ausstellung Maria 01

Die Frauen strahlen, die Männer schauen besorgt.

 

2019 03 11 Ausstellung Maria 02

 Am Abend des Karfreitags wurde der Leichnam Jesu vom Kreuz abgenommen.

2019 03 11 Ausstellung Maria 03

 Die Pietà – Der Leichnam Jesu im Schoß seiner Mutter.

 

2019 03 11 Ausstellung Maria 04

 Golgata von oben.

 

Keramikfiguren von Klaus Weigand

Die ausgestellten Figuren stammen vom Künstler Klaus Weigand aus Wonsees und wurden von einem Team von Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde Wonsees in Szene gesetzt. Jede der Figuren ist ein handgemachtes Unikat.

 

Einen Presseartikel zur aktuellen Ausstellung finden Sie hier: www.infranken.de/


Mehr über die aufwändig gestalteten Figuren von Klaus Weigand erfahren Sie hier: www.wonsees.de


Falls Sie Kontakt mit dem Künstler aufnehmen möchten, klicken Sie hier: www.keramikfiguren-manufaktur.de

  
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Für unsere wunderschöne St. Laurentius Kirche gibt es eine eigene Internetseite. Da finden Sie ausführliche Informationen mit schönen Bildern unter:

http://stlaurentius.kirche-wonsees.de/

 


2017 11 30 Webseite St. Laurentius 01
2017 11 30 Webseite St. Laurentius 03

2017 11 30 Webseite St. Laurentius 02



 

 

 

 

 

 

 

Termine

Gottesdienst zum Karfreitag
Wonsees: Laurentiuskirche Wonsees
Gottesdienst zum Ostersonntag mit Abendmahl
Wonsees: Laurentiuskirche Wonsees
Gottesdienst zum Ostermontag
Wonsees: Laurentiuskirche Wonsees
Posaunenchorprobe Gerhard Unger
Wonsees: Gemeindehaus
Kirchenchorprobe Roswitha Wölfel und Angela Lang
Wonsees: Gemeindehaus

Tageslosung

Donnerstag, 18. April 2019
Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.
Der Herr wandte sich und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des Herrn Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
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