Bericht in der „Rundschau"“ zum Wirtshaussingen der Kirchengemeinde am 25. Oktober 2019:

Es macht allen Spaß: Wonsees singt im Wirtshaus

Das Wirtshaussingen boomt: auch in Wonsees, wo die evangelische Kirchengemeinde in diesem Jahr erstmals Einheimische und Gäste zu Singstunden in Gasthäusern einlädt.

Volks- und Kirchenlieder
Nach der Premiere in Großenhül fand das zweite Wirtshaussingen nun am Freitag im Gasthof zur Krone in Wonsees statt. Gerhard Unger auf dem Schifferklavier und Kristina Bergmann an der Gitarre sorgten für die musikalische Begleitung, luden mit einer Auswahl an Volks- und Kirchenliedern zu einem Abend in lockerer Atmosphäre ein.
Das Oberfrankenlied und "Sierra Madre" wurden von den gut 60 Sangeslustigen ebenso angestimmt wie "Von guten Mächten wunderbar geborgen" oder auch "Kein schöner Land in dieser Zeit".

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Fortsetzung folgt
Es war eine gelungene Veranstaltung, die sicherlich ihre Fortsetzung finden wird. Die Kirchengemeinde will das Wirtshaussingen auch in anderen Ortsteilen durchführen.

Den Bericht in der "Rundschau" können Sie lesen unter:
https://www.infranken.de/regional/artikel_fuer_gemeinden/es-macht-allen-spass-wonsees-singt-im-wirtshaus;art154303,4523399


„Plastik vermeiden im Alltag“

Vortrag am 11.10.2019 im Jugendheim Krögelstein.
„Der Menschheit bleiben noch 100 Jahre Zeit, dann muss sie diese Erde verlassen und sich eine neue Heimat suchen.“ Diese düstere Prophezeiung aus dem Jahr 2017 stammt von dem inzwischen verstorbenen Astrophysiker Stehen Hawking. Düster vor allem deshalb weil wir keine Möglichkeit haben umzuziehen.
Wir teilen unseren blauen Planeten mit allen anderen Lebewesen. Wir sind Teil der ganzen Schöpfung.
Aktives Einsetzen für die Bewahrung der Schöpfung ist für mich (Gerlinde Ziermann) ein Aspekt der Nächstenliebe und gehört notwendig zu einem glaubwürdigen Leben als Christin dazu.

Was können wir als Einzelne also tun?
Diese Frage hat uns (das Umweltteam der Kirchengemeinde Wonsees) dazu gebracht uns mit dem Thema Plastik auseinanderzusetzen und zu einem Vortrag zu dem Thema einzuladen.
Frau Käthe Pühl ist Katechetin im Ruhestand und langjähriges Mitglied der Landessynode der ELKB. Sie hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt.
Die beinahe unvorstellbare Menge von  ca.  300 Millionen Kunststoffe werden jährlich produziert. Kunststoff ist aus unserem modernen Leben kaum wegzudenken. Autos oder Flugzeuge ohne Plastik  – undenkbar. Ungefähr 7 Millionen Tonnen Plastik landen jährlich in unseren Flüssen und Meeren. Dort werden die Plastikteile von den Meeresbewohnern aufgenommen und landen schließlich zum Teil wieder auf unserem Teller. Wir alle kennen die Bilder von verhungerten Meerestieren, den Bauch angefüllt mit Plastik.
In ihrem lebendigen und hochinteressanten  Vortrag hat uns Frau Pühl mit praktischen Beispielen vor Augen geführt, dass wir als Einzelne sehr viel dazu beitragen können Plastik und Mikroplastik zu vermeiden. Schon unserer eigenen Gesundheit zuliebe.

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Die Ausstellung zu dem Thema „Plastik – Fluch und/oder  Segen" war in den vergangenen Wochen in der Friedenskirche in Hollfeld, im Jugendheim in Krögelstein und in der St. Laurentiuskirche in Wonsees zu besichtigen.

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Einkaufratgeber für Kosmetik: www.bund.net/mikroplastik.


Neues Parament für unser Lesepult

An Erntedank wurde das neue Parament für unser Lesepult erstmals im Gottesdienst benutzt. Es zeigt das Markenzeichen der Markgrafenkirchen.
Als Parament bezeichnet man ganz allgemein die verschiedenen Tücher und Stoffe, die in einem Gottesdienst zum Einsatz kommen. Am bekanntesten ist das sog. Antependium, das am Altar hängt. Je nach Anlass oder Feiertag kommt ein Antependium in anderer Farbe zum Einsatz. Auch unser Lesepult hat nun ein Parament. Der Kirchenvorstand hat sich bei der Anschaffung für ein Parament entschieden, das für jeden Feiertag und Anlass geeignet ist. Auf dem cremeweißen Tuch ist das allsehende Auge Gottes abgebildet. Dieses Symbol findet sich in allen Markgrafenkirchen - auch an unserem Altar und unter den Schnitzereien an unserem Lesepult. Das Dreieck steht für den dreieinen Gott, Vater, Sohn, und Heiliger Geist. Die Strahlen, die das Dreieck umgeben, stehen für die himmlische Herrlichkeit, die dank Gott in unsere Welt hereinbricht. Das Auge soll verdeutlichen, dass Gott liebevoll auf uns Menschen herabschaut.
Wer also zukünftig bei den Lesungen im Gottesdienst zum Lesepult schaut, der wird Gott sehen, der liebevoll auf ihn schaut.

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Gottesdienst zu Erntedank für Jung und Alt

Am Sonntag, dem 6. Oktober 2019 haben wir mit sehr vielen Gottesdienstbesuchern Erntedank gefeiert. Unsere St.-Laurentius-Kirche war dazu wieder mit Feldfrüchten und anderen Erntegaben geschmückt. Kinder und Erwachsene feierten den Gottesdienst zunächst gemeinsam.
Pfarrer Städtler zeigte den Kindern die Erntegaben und erklärte, warum wir Erntedank feiern. Anschließend gingen die Kinder zu ihrem Kindergottesdienst, mit einem Korb Brezen, ins Gemeindehaus.
Zur prächtigen Ausgestaltung des Gottesdienstes hat nicht nur die geschmückte Kirche beigetragen, sondern auch unser Posaunenchor. Nach dem Gottesdienst gab es wieder für alle Besucher eine Breze als Geschenk zur Wegzehrung.
Wir danken allen für die vielen Erntedankgaben, sowie denen die vorbereitet und mitgemacht haben. Die Erntedankgaben nutzen wir nicht nur zum Schmücken der Kirche, sondern spenden Sie anschließend den Hollfelder Helfern.

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Bericht (Text) in der „Frankenpost“ zu dem Kabarett mit den Avantgardinen in der St.-Laurentius-Kirche am 28. September 2019:

Avantgardinen: Lacher in St. Laurentius

Vier Damen zauberten in Wonsees musikalisches Frauenkabarett auf die Bühne. Klar, dass dabei vor allem die Männer ihr Fett weg bekamen.

Wonsees - Sie sind musikalisch, redegewandt, schlüpfen blitzschnell in neue Rollen und sind bewusst ein bisschen albern: die vier Avantgardinen, drei Pfarrersfrauen und eine Pfarrerstochter, sorgten in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees nicht nur für ein volles Haus mit 200 Besuchern, sondern auch für einen herzerfrischenden und vergnüglichen Abend. Sonst sind sie zu siebt, diesmal beglückten sie die Zuschauer als Quartett voller weiblicher Power. Die Avantgardinen zeigten Kabarett mit jeder Menge Feingefühl, Slapstick - und dazwischen konzertante Unterhaltung. Mit Pointen zum Veranstaltungsort, "der Kirchenvorstand ist ja richtig toll im Ehrenamt", dem Dorf, "wo die Milchkönigin wohnt und man kein Schloss findet" und dem Handy als Objekt der Begierde, "ich hasse es, komme aber ohne nicht aus".

Köstlich waren auch die Tipps zur idealen Arbeitseinteilung, wenn zu Weihnachten die "ganze Bagaasch" kommt. Dazwischen gab es immer wieder eine Portion Rock und Pop, es kam keine Spur von Langeweile auf. Putzen war ein großes Thema, die Avantgardinen meinten, "wenn Männer das Bad putzen ist es fast wie Autowäsche", und warben mit "Kochen ist Liebe". Um Geld für Instrumente zu sparen, spielte man schon mal zu zweit auf einem Cello - das übrigens vorzüglich. Und ließ später mit dem Gstanzl  "Was braucht denn a älterer Mensch" Hoffnung auf einen schönen Lebensabend zu. Interessante Ratschläge gleichfalls beim Sketch "50 plus", "Wenn Sie das richtig hinkriegen, verstummt selbst ein Macho". Und hängten den Ohrwurm "Atemlos durch die Nacht" dran. Schön auch die umgetexteten Schlagersongs mit dem Gespür für den Zustand der Welt und die eigene seelische Verfassung. Katharina Schiller sprang gekonnt vom Hochdeutschen ins Mittelfränkische, Christine Truchseß-Sudermann couragiert, forsch und mit einem hörenswerten Sopran ausgestattet, brachte ständig Bewegung und Schwung in die Szenen. Ursula Dollinger am Piano war der ruhende Pol im Hintergrund, und ohne Christel Opp kann man sich die Avantgardinen schwer vorstellen. Am Cello, E-Bass und Saxophon brillierte die studierte Musikerin, ihre Textbeiträge hatten Qualität. Die Erwartungen in Wonsees wurden übertroffen, weshalb der Beifall ausgiebig und von langer Dauer war.

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Bericht (Text) in der „Rundschau“ zur Flyerübergabe in der St. Laurentiuskirche in Wonsees am 26.September 2019:

Die ersten Flyer sind da
Das mit europäischen Leader-Mitteln geförderte Projekt "Markgrafenkirchen erschließen in Oberfranken" nimmt weiter Fahrt auf. Bis 2022 sollen Zuschüsse in 59 Gotteshäuser in der Region fließen.
Bisher ist die Beschilderung der Kirchen mit dem "M"-Logo erfolgt, die professionellen Fotoaufnahmen sind fast abgeschlossen. Nun konnten die ersten Flyer fertiggestellt werden.
Die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden St. Johannis in Bayreuth, Eckersdorf und Wonsees dürfen sich über jeweils 2500 Exemplare der frisch gedruckten individuellen Prospekte für ihre Markgrafenkirche freuen. Diese können kostenlos verteilt werden.
Touristen aufmerksam machen

Wie der frühere Dekan Hans Peetz, der für die Markgrafenkirchen in der Region zuständig ist, in der Wonseeser Kirche St. Laurentius erklärte, ist es das Ziel des Leader-Projekts, die Gotteshäuser auch touristisch zu erschließen - in Wonsees etwa durch den Besuch der Burg Zwernitz und des Felsengartens Sanspareil.
Der Flyer enthält wichtige Informationen zur Baugeschichte und einen Überblick über die wichtigsten Ausstattungsmerkmale und Besonderheiten. Pfarrer Daniel Städtler freute sich, dass die St.-Laurentius-Kirche Bestandteil des Projekts ist: "Es wurde von Anfang an darauf geschaut, dass auch die Gemeinden auf dem Dorf mit einer ganz besonderen Kirche berücksichtigt wurden."
Finanziert wird die gesamte Maßnahme durch die EU, die Oberfrankenstiftung, die beteiligten Landkreise sowie kirchliche Mittel - knapp 700 000 Euro sind geplant. Das Gebiet erstreckt sich im Kirchenkreis Bayreuth von Hof über Kronach, Ludwigstadt, Lauenstein, Wunsiedel, das Fichtelgebirge, die Fränkische Schweiz über Kulmbach und Bayreuth bis nach Gräfenberg und Plech. Alle weiteren Infos zum Projekt finden Interessierte online unter der Adresse www.markgrafenkirchen-bayern.de/leader. Herausgeber der Flyer ist der Verein Markgrafenkirchen in enger Absprache mit den Kirchengemeinden.
Die Kirche St. Laurentius wurde 1108 erstmals urkundlich erwähnt als mittelalterliche Wehrkirche im gotischen Stil. Im Inneren präsentiert sich das Gotteshaus als eine der prächtigsten Markgrafenkirchen. Benachbarte Markgrafenkirchen stehen in Berndorf, Thurnau, Neudrossenfeld, Melkendorf und Mangersreuth.


2019 09 26 Markgrafenkirche FlyerübergabeFreuen sich über die neuen Fleyer: Gerlinde Ziermann, Kirchenvorstand, Pfarrer Daniel Städtler und vom Verein Markgrafenkirchen Dekan Hans Peetz, 1. Vorsitzender, und Jutta Geyrhalter, Projektmanagerin.


Für unsere wunderschöne St. Laurentius Kirche gibt es eine eigene Internetseite. Dort finden Sie ausführliche Informationen mit schönen Bildern: stlaurentius.kirche-wonsees.de

2017 11 30 Webseite St. Laurentius 01  2017 11 30 Webseite St. Laurentius 04

 

Termine

Präparandenunterricht Pfr. Daniel Städtler
Wonsees: Gemeindehaus
Posaunenchorprobe Gerhard Unger
Wonsees: Gemeindehaus

Tageslosung

Mittwoch, 20. November 2019
Meine Lippen und meine Seele, die du erlöst hast, sollen fröhlich sein und dir lobsingen.
Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern.
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