Dekanatsmissionsfest

Zwischen dem Dekanat Thurnau und den Dekanaten Ulap, Sio und Wewebo in Papua-Neuguinea besteht seit langr Zeit eine Partnerschaft. Der sog. Missionskreis des Dekanats, bestehend aus Ehrenamtlichen aus allen Gemeinden, pflegt diese Partnerschaft und informiert mit Veranstaltungen und Gottesdiensten im Dekanat über die »Mission«. »Mission« heißt dabei schon lange nicht mehr, dass vermeindlich Wilde zivilisiert und bekehrt werden. Heute geht es bei der Mission darum, die Christinnen und Christen weltweit zu verknüpfen, wahrzunehmen, wie Christen in unterschiedlichn Kulturen ihren Glauben leben und - vor allem - von einander zu lernen. Und tatsächlich gib es oft viel, was wir von unseren Brüdern und Schwestern in aller Welt lernen können.

Jedes Jahr am Pfingstmontag findet das sog. Dekanatsmissionsfest statt. Dabei handelt es sich um einen internationalen Gottesdienst mit Gastpredigern, die anschließend oder in gesonderten Abendveranstaltungen ihr Land, ihre Kultur, ihre Arbeit oder einfach ihr Herzensprojekt vorstellen.

Alle zwei Jahre findet das Dekanatsmissionsfest in Wonsees statt. In den anderen Jahren jeweils in einer Gemeinde des Dekanates. 


Bericht im Gemeindebrief "Sommer 2021":

Internationaler Gottesdienst mit Kinderstiftung „Hoffnungsstrahl“

Jedes Jahr feiert das Dekanat Thurnau einen großen internationalen Gottesdienst anlässlich des Dekanatsmissionsfestes. Aufgrund von Corona fiel dieses Jahr alles etwas kleiner aus. Der besondere Zauber des internationalen Gottesdienstes war aber derselbe wie eh und je. Dieses Jahr stand das Land Indien im Fokus. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Städtler zusammen mit Dr. Michael Heckel von der Kinderstiftung „Hoffnungsstrahl“ vorbereitet und gehalten. Dr. Heckel hat im Gottesdienst von der Arbeit der Kinderstiftung in Indien berichtet.

2021 05 24 Internationaler Gottesdienst 01

Die Stiftung wurde 2016 von Pater Thomas Muttam gegründet. Die Kinderstiftung „Hoffnungsstrahl“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in Indien zu verbessern und dazu beizutragen, dass die Rechte von Kindern und Jugendlichen respektiert werden. Dies wird verwirklicht durch die gezielte und unmittelbare Förderung von Projekten und Einrichtungen vor Ort, z.B. der Alphons Sadhan Schule für behinderte Jugendliche in Kidangoor im indischen Bundesstaat Kerala oder des Kinderheims „Deepanivas“ in Vijayawada im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh.

2021 05 24 Internationaler Gottesdienst 02

Silvie und Angela Lang sorgten zusammen mit einem Ensemble zusammengestellt aus dem Kinderchor für atemberaubende Musik im Gottesdienst.

Den ganzen Gottesdienst gibt es Video unter: www.youtube/herrpfarrer


Bericht vom Gemeindebrief "Sommer 2019":

10. Juni 2019: Lobe den Herren − auf Indonesisch.
Missionsfest des Dekanats Thurnau

Am Pfingstmontag fand wieder das Missionsfest des Dekanats statt – diesmal in Hutschdorf.
Dieses Jahr stand der Inselstaat Indonesien im Zentrum.
Indonesienexperte Pfarrer Dr. Daniel Graf machte in seiner Predigt deutlich, wie viele Menschen in Indonesien bisher noch nichts vom christlichen Glauben gehört haben oder das Wort „Christen“ nur als Schimpfwort kennen. Gleichzeitig erzählte er von berührenden Erlebnissen in Indonesien und davon, wie der christliche Glaube das Leben vieler Menschen und Dorfgemeinschaften verbessert hat. Er betonte, dass es nicht darum geht, Kultur zu exportieren oder Kultur vor Ort auszulöschen. Dennoch befreit der christliche Glaube die Menschen von vielen Ängsten, die tief in der Kultur der Landbevölkerung verwurzelt sind. Im Vertrauen auf Jesus Christus leben die Menschen nicht nur befreit von ihren bisherigen Ängsten vor Hexen, Zauberern, bösen Geistern und dem Spuk der Verstorbenen, sie leben auch befreit vom Misstrauen, dass Freunde, Familienmitglieder oder Nachbarn einen mit diesen schwarzen Künsten schaden könnten.
Noch ist die wichtigste Aufgabe, die den Christen aufgetragen ist, nicht erfüllt: Alle Menschen mit der frohen Botschaft zu erreichen.
Nicht jeder kann nach Indonesien, aber jeder kann die Arbeit der Christen in aller Welt unterstützen, indem er betet, indem er spenden, indem er andere Menschen auf die Missionsarbeit hinweist, indem er als Christ seinen Glauben überzeugend lebt.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es beim Fest an der Fachklinik die Gelegenheit mit Pfarrer Graf sowie Sandra und Valencia, den Gästen aus Indonesien, in Kontakt zu kommen. Zur Stärkung gab es Kaffee und Kuchen, kühle Getränke und Wiener im Brötchen. Beim Eine-Welt-Verkauf konnten faire Produkte erworben werden. Und bei der Tombola interessante Preise gewonnen werden.
Am Nachmittag zeigte Pfarrer Graf zeigte beeindruckende Bilder vom Leben in Indonesien, der Kluft zwischen Arm und Reich, dem Miteinander und Gegeneinander der Religionen sowie dem Leben der Christen in Indonesien. Er präsentierte interessante Fakten und erzählte kurzweilige Anekdoten. So heißen die Evangelischen in Indonesien offiziell „Christen“, die Katholiken hingegen werden „Katholiken“ genannt und als eigene Religion betrachtet.
Die Kollekte des Gottesdienstes sowie die Einnahmen beim anschließenden Fest gehen zur Hälfte an das Krankenhaus Etep in Papua-Neuguinea und zur Hälfte an das Projekt „Ein guter Start ins Leben“ von „Brot für die Welt“. „Brot für die Welt“ bekämpft bei diesem Projekt die hohe Mütter- und Kindersterblichkeit in den ländlichen Gebieten Indonesiens.

Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender!
Vielen Dank an alle, die das Missionsfest durch ihr Engagement erst möglich gemacht haben!


Bericht vom Gemeindebrief "Sommer 2018":

21. Mai 2018: Dekanatsmissionsfest in Sanspareil

Am Pfingstmontag, dem 21. Mai, fand wieder ein großer internationaler Gottesdienst im Felsengarten von Sanspareil statt.
Weit über 150 Menschen kamen, um mitten im Hain, auf dem sog. Tanzplatz, Gottesdienst zu feiern.
Der Gottesdienst und das schöne Wetter sorgten dafür, dass sogar diejenigen blieben, die keinen Platz mehr auf den Bänken fanden. Sie suchten sich einen gemütlichen Platz zwischen den Bäumen.
Die Mitglieder des Missionskreises und Pfarrer Städtler führten gemeinsam durch den Gottesdienst. Pfarrer Städtler erläuterte in seiner Begrüßung den Zusammenhang von Pfingsten und Mission. An Pfingsten vor knapp 2000 Jahren gingen die Jünger Jesu zum ersten Mal nach dessen Tod wieder raus und predigten zu den Menschen. Was es heute heißt, Missionar zu sein, entfaltete Pfarrer Penga Nimbo in seiner Predigt.
2018 05 21 Missionsfest 02Pfarrer Nimbo kommt aus Papua-Neuguinea und ist für insgesamt vier Jahre in Deutschland. 50% seiner Zeit ist er Gemeindepfarrer in Dingolfing. 50% seiner Zeit verbringt er mit Vorträgen und Missionarbeit in Deutschland. Pfarrer Nimbo erklärte, dass Missionar-Sein heute nicht mehr heißt, nach Übersee zu fahren. Wer seinen Glauben lebt und sich traut, davon zu erzählen, der ist Missionar. Jeder Christ ist darum eigentlich ein Missionar – oder sollte es zumindest sein. Die wichtigste Aufgabe für Missionare habe sich aber seit Jahrhunderten nicht verändert: Man muss zu den Menschen in ihrer Sprache sprechen. Die Pfarrer mahnte er, dass sie nicht in ihrem Theologen-Deutsch sprechen sollen, sondern so, wie die Menschen auf der Straße auch reden. Niemand, sagte Pfarrer Nimbo, brauche Angst davor zu haben, anderen von seinem Glauben zu erzählen, denn das Evangelium ist eine frohe und eine überzeugende Botschaft. Wer sich also traut, im rechten Moment seinen Mund aufzumachen, der kann sicher sein, dass er gehört und ernstgenommen wird. Nach seiner Predigt sang Pfarrer Nimbo zusammen mit seiner Familie und der ganzen Gottesdienstgemeinde ein Lied aus seiner Heimat: Mi gat Jisas mi amamas – Ich habe Jesus, mir geht es gut.
2018 05 21 Missionsfest 01

2018 05 21 Missionsfest 03

Vielen Dank an den Dekanatsposaunenchor, den Missionskreis, den Kirchenvorstand Wonsees und all die vielen Helferinnen und Helfer, die den Gottesdienst möglich gemacht haben!
Nächstes Jahr findet das Dekanatsmissionsfest in der Kirchengemeinde Hutschdorf statt. Schon jetzt dazu herzliche Einladung!

Termine


Wonsees:
St.-Laurentius-Kirche Wonsees

Reformationsgottesdienst

Wonsees:
St.-Laurentius-Kirche Wonsees

Altenbeichte

Wonsees:
Landgasthaus Weith, Großenhül

Altenbeichte in Schirradorf

Wonsees, Ortsteil: Schirradorf:
Fa. Nicklas Schirradorf

Tageslosung

Wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben.
Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.

Predigt online

Basiswissen Beten - Teil 1
Predigt vom 9. Mai 2021 über das Gebet in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

➤ weitere Predigten

Online-Spende

Spendenkonto: IBAN: DE34 7706 9739 0000 3134 24
Kirchgeld: IBAN: DE14 7706 9739 0100 2158 30
Rechnungen/Gebühren/Sonstiges: IBAN: DE67 7706 9739 0000 2158 30
BIC: GENODEF1THA Raiffeisenbank Thurnauer Land eG